IT in der Verwaltung
Neue Broschüre
Ob Finanz- und Wirtschaftskrise, demografische Entwicklung, neue Technologien oder Klimawandel – der öffentliche Sektor steht vor enormen Herausforderungen. Hinzu kommt ein starker Effizienzdruck bei gleichzeitig steigenden Anforderungen an Leistung und Service. "Die Informationstechnologie kann bei der Bewältigung dieser Herausforderungen eine wesentliche Rolle spielen", sagt Katrin Suder, Leiterin Public Services. "Doch zu oft wird noch unterschätzt, dass IT nicht nur „verwaltet“, sondern als „enabler“ neue Wege bereiten und Chancen eröffnen kann." Erhebliche Potenziale liegen beispielsweise in der Verschlankung von Verwaltungsprozessen, den Konsolidierungen von IT-Infrastruktur und der Harmonisierung von Querschnittsfunktionen.
In der Broschüre geben sechs Autorenbeiträge Antworten auf Fragen wie „Was ist zu tun, damit IT-Transformationen im öffentlichen Sektor gelingen?“, „Wie muss IT gesteuert werden und wodurch zeichnet sich eine gute IT-Architektur aus?“, „Wie kann IT dazu beitragen, die Herausforderungen der modernen Verwaltung zu meistern und wie können die dazu notwendigen IT-Projekte zum Erfolg geführt werden?“ Ein Interview mit dem Chef der European Network and Internet Security Agency (ENISA), Dr. Udo Helmbrecht, und Fallbeispiele aus der Bundesagentur für Arbeit, dem Auswärtigen Amt und dem Bundesverwaltungsamt sowie ein Exkurs zum Thema elektronische Gesundheitskarte runden das Bild ab und zeigen konkret, was sich in der Praxis bewährt hat – und was nicht. "Insgesamt reden wir hier von einem jährlichen Einsparpotenzial von bis zu 10 Milliarden Euro – mit und in der IT", so Detlev Hoch, Director im Düsseldorfer Office. "Durch den Sparzwang erhält der öffentliche Sektor zudem die einmalige Chance, historisch gewachsene Ineffizienzen abzubauen, demografische Herausforderungen zu meistern und so ein solides Fundament für schnelle, kundenfreundliche und kostensparende Prozesse zu schaffen."
Das Reformvermögen von öffentlichen Institutionen sollte entsprechend nicht unterschätzt werden. Zahlreiche Projekte konnten bislang belegen, dass auch hier große Veränderungen möglich sind. Zu den wichtigen Voraussetzungen für den Erfolg solcher Veränderungsprozesse zählen, das Handwerkszeug der IT-Transformation zu beherrschen und die Spielregeln von Reformen einzuhalten. Wer Fragen zu diesem Thema hat kann sich jederzeit gerne an die Autoren der Broschüre wenden.
