McKinsey-Studie: Profifußball als
Wirtschaftsfaktor
5 Mrd. Euro Wertschöpfung – 110.000 Beschäftigungsverhältnisse – 1,5 Mrd. Euro Steuereinnahmen
Die wirtschaftliche Bedeutung des Profifußballs in Deutschland ist Thema einer neuen Untersuchung der Unternehmensberatung McKinsey & Company. Die Studie wurde heute bei der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH in Frankfurt vorgestellt.
Der Profifußball erzeugt nach McKinsey-Berechnungen jährlich eine Wertschöpfung von mehr als 5 Mrd. Euro. "Damit trägt er jeden fünfhundertsten Euro zum Bruttoinlandsprodukt in Deutschland bei. Dies entspricht dem Bruttoinlandsprodukt einer mittleren deutschen Großstadt", sagt Klaus Behrenbeck, der bei McKinsey den europäischen Handels- und Konsumsektor leitet, zu dem auch die Freizeitbranche gehört.
Rund 110.000 Jobs in Deutschland stehen im Zusammenhang mit professionellem
Fußball. Dieser Anzahl an Beschäftigungsverhältnissen entsprechen rund 70.000
Vollzeitbeschäftigte (bereinigt um Teilzeitkräfte und Aushilfen).
Thomas
Netzer, Leiter der Studie: "Durch die wirtschaftlichen Aktivitäten rund um den
Profifußball fließen dem deutschen Staat jährlich rund 1,5 Mrd. Euro netto an
Steuern und Abgaben zu. Damit lassen sich beispielsweise die staatlichen
Zuschüsse zu den fünf größten Universitäten des Landes finanzieren." Sämtliche
staatlichen Ausgaben sind dabei berücksichtigt und bereits
abgezogen.
