McKinsey Global Institute

Das McKinsey Global Institute (MGI) erarbeitet als interne Wirtschaftsforschungseinrichtung Studien zu weltweiten ökonomischen Fragen. Seit Gründung des Think Tank 1990 in Washington D.C. stehen regelmäßig Wachstumsfaktoren der Volkswirtschaften im Untersuchungsfokus der MGI-Experten.

Das MGI kombiniert in seinen Analysen methodisch zwei Disziplinen: die Wirtschaftswissenschaft und das Unternehmensmanagement. Durch die Verknüpfung von wissenschaftlicher Theorie mit den Erkenntnissen aus der Beratungspraxis werden die Parameter für Wirtschaftswachstum mit hoher Genauigkeit erfasst.

Die Studien des MGI liefern einzigartige Erkenntnisse über die Entwicklung der Produktivität in verschiedenen Ländern und Sektoren im Vergleich, die Zusammenhänge von IT und Produktivität, die Integration der Weltwirtschaft, die Entwicklung der Kapitalmärkte und die Auswirkungen von Offshoring.



Nicht nur die Fußballweltmeisterschaft lenkt die Aufmerksamkeit auf Afrika. Auch als Wirtschaftsregion gewinnt der Kontinent an Bedeutung. 27 der 30 größten Volkswirtschaften des Kontinents erzielten in den vergangenen zehn Jahren ein spürbares Wachstum. Insgesamt hat der Kontinent im vergangenen Jahrzehnt sein Wachstumstempo im Vergleich zu den achtziger und neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts verdoppelt. Das bietet zahlreiche neue Geschäftsmöglichkeiten, die heute noch weitgehend unbeachtet sind. Das McKinsey Global Institute hat die Ursachen für das Wachstum analysiert und die wichtigsten Wachstumsfelder identifiziert.

Der Wert weltweiter Finanzanlagen schrumpfte 2008 um 16 Billionen USD auf 178 Billionen USD. Dieser Rückgang markiert das vorläufige Ende der vorherigen Expansion an den globalen Kapitalmärkten. In den vergangenen drei Jahrzehnten hatte sich das Anlagevermögen vervierfacht. Das McKinsey Global Institute (MGI) analysiert in seinem aktuellen Bericht die Entwicklung an den weltweiten Kapitalmärkten und prognostiziert, dass die asiatischen Kapitalmärkte an Bedeutung gewinnen werden.

Der private Konsum in Europa könnte nachhaltig zurückgehen. Nach einer neuen Studie des McKinsey Global Institute (MGI) wird die Konsumbereitschaft von fünf Faktoren bestimmt: Verbrauchervertrauen, Einkommen, Vermögen, Kreditverfügbarkeit und Lebenshaltungskosten. Vier dieser fünf Faktoren entwickeln sich derzeit negativ, nur der Trend bei den Lebenshaltungskosten liegt leicht im positiven Bereich. Eine so ausgeprägt negative Kombination hat es seit Jahrzehnten nicht gegeben.

Öl, Gas, Kohle: Die natürlichen Brennstoffe werden knapper, aber der Energiebedarf wird weltweit wachsen. Daran wird auch die aktuelle Wirtschaftskrise nur kurzzeitig etwas ändern. Boom-Länder wie China, Indien und die arabischen Emirate benötigen für ihre wachsenden Wirtschaften in Zukunft am meisten zusätzliche Energie. Bis 2020 entfallen mehr als 90 Prozent vom Wachstum des weltweiten Energiebedarfs auf sie. Droht der Welt eine neue Energiekrise? Das McKinsey Global Institute gibt in der Studie "Averting the next energy crisis: The demand challenge" eine Antwort darauf. Die Energie-Experten von McKinsey haben darin drei Szenarien entworfen, wie sich Energieangebot und -bedarf weltweit entwickeln werden.

Vier Invstorengruppen haben wachsenden Einfluss auf die globalen Kapitalmärkte: staatliche Investoren aus Asien, Petrodollar-Anleger, Hedge-Fonds und Private-Equity-Firmen. Seit Beginn der Finanzkrise Mitte 2007 hat sich diese Entwicklung noch weiter verstärkt, wie ein aktueller Bericht des McKinsey Global Institute zeigt. Der unschätzbare Vorteil dieser neuen Power Broker: ihre enorme Liquidiät. Aber der Trend ist nicht ohne Risiko.

Das McKinsey Global Institute zeigt, wie sich durch gezielte Investitionen in die Verbesserung der Energeieffizienz die Steigerung des weltweiten Energiebedarfs bis 2020 mindestens halbieren lässt.

Die Studie "Mapping Global Capital Markets" befasst sich mit den langfristigen Entwicklungen der Finanzmärkte und basiert auf Daten über Finanzanlagen, Kapitalströme und ausländische Investitionen in mehr als 100 Ländern seit 1990. Die Untersuchung fand bereits zum vierten Mal statt

Interview mit Eric D. Beinhocker, Senior Fellow am McKinsey Global Institute, über die Komplexitätsökonomie, die mit Hilfe der Evolutionstheorie die Entstehung und Vermehrung von Wohlstand erklärt
Die MGI-Untersuchung zeigt auf, wie sich makroökonomische und demografische Trends in den kommenden zwei Jahrzehnten auf Einkommen, Sparverhalten und Konsum in China auswirken werden.
Die Alterung der Gesellschaft sowie steigende Ausgaben für Gesundheit und Rente haben massive Auswirkungen auf den Wohlstand der deutschen Privathaushalte. Spätestens ab 2015 wird das Wachstum des Nettogeldvermögens sich verlangsamen und bis zum Jahr 2024 von derzeit 3,8 auf 2,4 Prozent jährlich zurückgehen.
 
 
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